30 Beiträge

1. Jugend ♥ Politik? Was braucht es, damit Jugend und Politik sich besser verstehen?

Sprechblase, die sich aus viele kleinen Sprechblasen zusammensetzt. Foto: Marc Wathieu | flickr.com (CC: BY 3.0)
Foto: Marc Wathieu | flickr.com (CC: BY 3.0)

Vertrauen und gegenseitiges Verständnis sind wesentliche Zutaten für eine gute Zusammenarbeit. Denn die funktioniert nur, wenn beide Seiten sich verstehen, einander ernst nehmen und als gleichberechtigte Partner akzeptieren. Das ist allerdings leichter gesagt als getan: In der Praxis erlebt man häufig, dass es ziemlich viele Stolpersteine gibt, wenn Politiker_innen und junge Menschen zusammen etwas bewegen wollen.

  • Was braucht es, damit die Zusammenarbeit zwischen Jugend und Politik besser funktioniert?
  • Was können junge Menschen und was können Entscheidungsträger_innen zu einer guten Beziehung beitragen?
  • Wie kann man das gegenseitige Verständnis und Vertrauen stärken?

Jugendliche müssen Aktionen selber gestalten. Sie wissen am besten was sie wollen.

Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Politische Themen sollten von unten nach oben aufgezeigt werden.

Ein Beispiel: Der Spielplatz im Hof wird erneuert. Wer hat damit zu tun, welche Gremien entscheiden, wer hat Mitspracherecht, wie weit reichen die Verordnungen (gibt es zum Beispiel allgemeingültige EU- Vorschriften für Spielplätze oder so)-

Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Aushänge von politischen Sitzungen in Schulen und Jugendeinrichtungen.

Politik muss auch auf Jugend zu gehen. Ein leichtes Mittel ist dabei das Veröffentlichen von Ratssitzungen und/oder deren Termine plus Tagesordnung in Schulen und Jugendeinrichtungen. So können junge Menschen sich über die Geschehnisse informieren und bleiben aber in einem geschützen Raum und müssen so nicht durch Fragen oder so ihre Unwissenheit preisgeben.

Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Jugend braucht Bezüge zu ihrer Lebensrealität.

Jugendlichen sind zum Teil die Diskussionen in der Politik zu abstrakt und sie verstehen nicht worum es geht. Zeigt man Jugendlichen allerdings, dass Politik direkt vor ihrer Haustür beginnt, könnte mehr Engagement daraus entstehen.


Gesetze müssen verständlicher geschrieben werden.

Viele Jugendliche und auch Erwachsene verstehen Gesetzestexte nicht. Dagegen muss etwas getan werden. Die Leichte Sprache ist da ein erster Schritt. Dies erreicht allerdings nur einen Teil der Gesellschaft, auch der Rest muss angesprochen werden.

Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Jugend muss einen thematischen Zugang zu politischen Themen erhalten:

Politische Themen müssen die Lebensrealität der Jugend erreichen. Da wäre es zum einen die Aufgabe der Politik auch abstrakte Themen runterzubrechen, so dass sie für jeden verständlich sind und auch den Zugang schaffen, wieso diese oder jene Entscheidung jetzt wichtig ist.

Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Jugend und Politik zusammenbringen, in dem zum Beispiel die Protokolle der Stadtbezirkssitzungen oder so in den Schulen und Jugendeinrichtungen ans schwarze Brett kommen.

Jugend tut sich zum Teil auch schwer an Politik heranzutreten. Da wäre es ein einfaches Kommunikationsmittel die Tagesordnungen und/oder Protokoll der kommunalsten politischen Ebene (meist Stadtbezirksrat) auszuhängen. Es zeigt zum einen Präsenz und gibt auf der anderen Seite die Möglichkeit der Information.

Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Junge Menschen sollten Verständnis dafür haben, dass Entscheidungsträger_innen nur bestimmte Spielräume zur Verfügung stehen und die meisten ihrer Wünsche und Anliegen nicht direkt und zeitnah umsetzen können.

Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Die Politik muss deutlich machen, dass das Engagement junger Menschen gewünscht ist, Politik ein offenes Ohr für ihre Belange hat und sie bei der Verwirklichung ihrer Interessen unterstützt.

Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.

Der direkte und offene Dialog zwischen jungen Menschen und Entscheidungsträger_innen ist wichtig. Gespräche müssen auf Augenhöhe geführt werden und Entscheidungsträger_innen und junge Menschen gleichberechtigt daran teilnehmen.

Derzeit gibt es keine Reaktionen zu diesem Beitrag.