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3. Politik nach deinem Geschmack

Politik und Gesellschaft sind geprägt von Strukturen, die nicht immer besonders attraktiv sind. Die Rede ist von Gremien, wie z. B. der Bezirksverordnetenversammlung, dem Jugendhilfeausschuss oder den Stadtteil AG’s. Bei [Jugendbeteiligung – selbstverständlich?!] habt ihr den Wunsch geäußert, dass die »Erwachsenenwelt«, wenn sie Jugendfragen behandelt, noch viel stärker auf euch zugehen soll. Ihr wollt, dass eure Meinung stärker in politische Entscheidungen einbezogen wird.

Doch wie wollt ihr einbezogen werden? Bei welchen Fragen möchtet ihr direkt und aktiv dabei sein? An welchen Stellen ist eine Vertretung eurer Interessen durch gewählte Vertreter_innen (z.B. aus euren Verbänden, Jugendringen, Schüler_innenvertretungen, Gruppen oder Initiativen) besonders sinnvoll? Nennt uns Vorschläge, wie so ein jugendpolitisches Gremium sein müsste/wie es ablaufen sollte, damit ihr euch dort gut vertreten fühlt? Welche Bedingungen müssten diese Gremien, Sitzungen und Vertretungsstrukturen erfüllen? Wie könnten die verschiedenen Möglichkeiten zur Beteiligung an all diesen Strukturen bekannter werden?

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Je direkter Entscheidungen Jugendliche betreffen, desto direkter sollte auch die Beteiligung sein. Wo Entscheidungen über lange Zeitläufe vorbereitet und diskutiert werden, und wo viel Vorbereitung passiert, da sind legitimierte Vertreter(innen) von Jugendlichen besonders sinnvoll.


Oft ist den Akteuren gar nicht klar, dass Entscheidungen auch die Interessen von Jugendlichen betreffen - oder sie wollen trotzdem einfach so entscheiden. Dafür sind Jugendverbände und Jugendringe wichtig, die dauerhaft ein Auge auf das Gemeinwesen werfen und aufpassen.


Wenn Strukturen Jugendliche einbinden wollen, müssen sie jugendgemäßer werden. Sitzungen unter der Woche sind also tabu. Auch müssen die Strukturen sich darauf einlassen, dass Jugendliche die mitarbeiten - natürlich - keine alten Hasen sind.


Man sollte die Jugendlichen gerade dann mit einbeziehen ,wenn es um die Neugestaltung von öffentlichen Plätzen geht.


Man sollte die Jugendlichen nach ihrer Meinung fragen ,wenn ungenutzte Flächen zu öffentlichen Plätzten "umgewandelt" werden. Die Vorschläge sollten nach Möglichkeit auch umgesetzt werden.


Alles was uns betrifft sollte auch von uns mitbestimmt werden. Bei vielen ganz konkreten Fragen können wir das direkt. Da, wo über lange Zeit unsere Interessen vertreten und eingebracht werden müssen, da sollten Vertreter gewählt werden. Zum Beispiel über Verbände oder Schülervertreter.


Die alten Leute vom Ordnungsamt durch jüngere Verwaltungsmitarbeit ersetzen. In den letzten Jahren hat das Ordnungsamt nämlich viele Jugendlubs (zeitweise) geschlossen. Sau schlimm, wie die hier alle Jugendveranstaltungen kaputt gemacht haben!



Mehr Mitspracherecht in der Politik!!! Mehr Gleichberechtigung als sonst zwischen Erwachsenen und Kindern


Ding dein Dorf ist mal eine interessante Aktion, coole Sache mit dem Test digga :)