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2. Lernen, Freunde, Freizeit – alles in der Schule?

In vielen Bundesländern gibt es vermehrt Schulen mit Ganztagsbetrieb, die neben dem Unterricht auch andere Aktivitäten anbieten. Schule ist längst nicht mehr nur "Wissensvermittlerin" finden die Fachleute. Ihr verbringt einen Großteil des Tages in der Schule - Sie ist eine Art "Lebensort" für euch. Wichtig ist daher, dass ihr dort nicht nur lernt, sondern auch "lebt" und euch entwickeln könnt. Eine Eigenständige Jugendpolitik könnte die Aufgabe übernehmen, alle Beteiligten zu motivieren, Schulen zu schaffen in denen ihr euch wohlfühlen könnt und die euch neben dem Lernen ausreichend Freiräume bieten, um euch entfalten zu können.

Fragen und Ideen der Fachleute

  1. Die Fachleute fragen sich und euch, ob ihr euch in der Schule mehr Räume und Möglichkeiten für Freizeitgestaltung wünscht oder ob ihr lieber mehr von eurer Freizeit außerhalb der Schule verbringen möchtet.
  2. Eine Studie (StEG) hat herausgefunden, dass mit zunehmendem Alter die Jugendlichen immer unzufriedener mit dem Nachmittagsangeboten sind. Was denkt ihr dazu?
  3. Angebote der Ganztagsbetreuung sollten für Schüler_innen anderer Schulen geöffnet werden. Dadurch könntet ihr die Freizeitangebote der Schule wahrnehmen und gleichzeitig eure Freund_innen treffen, egal an welche Schule sie gehen.

Was bedeutet es für euch, dass sich Schule immer mehr zu einem Lebensort entwickelt? Wie muss (Ganztags-)Schule gestaltet werden, damit ihr euch dort wohl fühlt? Welche Angebote wären euch wichtig? Wie sollten Schüler_innen an der Auswahl und Gestaltung der Angebote beteiligt werden?

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Schule sollte ein Ort des lebendigen Lebens sein. Hier sollte nicht nur gelernt und geübt werden, sondern auch Spaß und Ruhe brauchen ihren Raum. Bei der Gestaltung der Angebote sollten Schüler*innen immer umfangreich mitentscheiden.

Unsere utopische Schule: "Schule als Lebensraum ist Teil der Gesellschaft. Das Leben fängt nicht nachmittags an, wenn die Schule aus ist. Es gliedert sich nicht in Einheiten von 45 Minuten. Im Gegenteil ist die Schule Ort des lebendigen Lebens: Lernen, Ausprobieren, Üben, Essen, Sport, Spaß und Ruhe - selbstorganisiert, und damit experimentell und neu. Auch Organisationsstrukturen, die außerhalb von Schule agieren (die Falkengruppe, der Sportverein, das Stadtteiltheater) tragen ihre Ideen und Angebote in die Schule hinein. Hausrecht hat nicht die*der Schulleiter*in, das Gebäude ist eine öffentliche Einrichtung und wird von jeder und jedem aus dem Stadtteil genutzt."

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In der Schule fehlt es meist an speziellen Räumen für die Umsetzung von Freizeitmöglickeiten, bzw, an Personen, die diese gestalten. Eine Lösung könnte Kooperationen mit Vereinen, Verbänden, angehenden Lehrämtlern usw. bieten, die ihre Angebote mit in die Schule tragen könnten.

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Mit steigendem Alter werden die Interessen ausdifferenzierter und daher ein bestehendes Angebot tendenziell unzufriedenstellender. Leider sind die Angebote oft für die jüngeren SuS oder für alle gleichzeitig gestaltet, was den älteren SuS unzureichend sind.

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Wir finden diese Idee sehr gut, weil wir in unserem Verein ja auch unsere Freunde aus verschiedenen Schulen treffen.

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Wir sind in einem Faschingsverein, der uns das ganze Jahr über Aktivitäten bietet. Wenn wir jetzt den ganzen Tag in der Schule sind, fällt unser Hobby aus.

Manche von uns fahren über 1 Stunde von und nach Hause, dauert die Schule zu lange, haben wir keine Zeit mehr für Tanzen und andere Beschäftigungen. Wir haben extra eine eigenständige Jugend gründen dürfen, um unsere Freizeit selbst gestalten zu können. Wir lernen hier, selbstverantwortlich Regeln aufzustellen und einzuhalten. Manche von uns machen jetzt den Trainerschein für den karnevalistischen Tanssport, andere haben die JuleiCa-Ausbildung gemacht, um auch anderen Kinder und Jugendliche die Möglichkeiten zu geben, außerhalb der Schule Ihr Ding zu machen.

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Wir sind jetzt alle 12 bis 18 Jahre alt und sind teilweise schon mehr als unser halbes Leben im Verein. Wir glauben, wenn Jugendlichen die Möglichkeit gegeben wird, sich eigenverantwortlichn um ihre Freizeit zu kümmern, dass keine Langeweile aufkommt.

Ehrenamt ist manchmal auch langweilig oder anstrengend, aber wir machen das gerne.

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Die SuS möchten ihe Freizeit lieber außerhalb der Schule verbringen.

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Die SuS möchten ihre Freizeit lieber mit ihren Freunden verbringen und möchten nicht durch Freizeitangebote gebunden sein.

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Die Idee ist gut, aber in der Umsetzung sehen wir Probleme. Um das zu koordinieren müsste sich ein Bezirgliches Gremium bilden, dass die organisiert.

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Ich denke die Schülerinnen und Schüler würden sich über Räume und Möglichkeiten zur freien Freizeitgestaltung freuen, jedoch würde es nur in der Unterstufe richtigen Anklang und Interesse finden

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