Der Deutsche Bundesjugendring setzt seit 2010 konkrete Partizipation junger Menschen an politischen Entscheidungsprozessen auf Bundesebene und mit europäischer Reichweite um. Diese Beteiligungsrunde hat von November 2011 bis Januar 2012 im Rahmen des Strukturierten Dialogs stattgefunden. Junge Menschen und politische Entscheidungsträger_innen haben sich in einem europaweiten Prozess mit der Förderung von Beteiligung junger Menschen an Wahlen beschäftigt.

 

Darum ging's

Wahlen sind ein zentrales Instrument demokratischer Mitbestimmung. Doch junge Menschen unter 30 Jahren beteiligen sich seltener an Wahlen als ältere Wahlberechtigte. Dieser Trend hat sich in den letzten Jahren verstärkt. Seit den 1990er nahm die Wahlmüdigkeit von jungen Menschen in den meisten EU-Mitgliedstaaten überdurchschnittlich zu – auch in Deutschland.

© photocrew | Fotolia.com

Foto: © photocrew | Fotolia.com

An der Frage, wie mehr Jugendliche dazu motiviert werden können wählen zu gehen, kommt man beim Thema „Beteiligung junger Menschen am demokratischen Leben in Europa“ deshalb nicht vorbei. Die Wahlbeteiligung junger Menschen stand deshalb im ersten Halbjahr 2012 im Mittelpunkt des Strukturierten Dialogs zwischen Jugend und Politik auf europäischer Ebene. Europaweit waren Jugendliche und Jugendorganisationen nach ihren Meinungen, Positionen und Lösungsvorschlägen gefragt.

Wie können mehr junge Menschen für Wahlen begeistert werden? Was haltet Ihr von einer Senkung des Wahlalters? Welche anderen Möglichkeiten und Wege gibt es, Jugendliche stärker in gesellschaftliche Entscheidungen einzubeziehen?