Ichmache>Politik: Gastbeitrag von Basti und Bene

#jungeThemeninsKanzleramtundnachHelsinki

Ichmache>Politik: Gastbeitrag von Basti und Bene

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Unsere Road to Helsinki begann schon vor ca. 2 Monaten. Wir stießen auf die BarCamps. Kurz geballte, am Wochenende stattfindende, mit Workshops gut gefüllte Beteiligungsinstrumente? Klingt etwas holprig, war´s aber nicht.

Ich – Bene – war in Westernohe dabei. Wir waren ca. 20 junge Menschen, die sehr angeregt über dieses und jenes sehr spannende politische Thema diskutiert haben. Herausgekommen sind Forderungen, Filme, Collagen und viele Ideen. Diese sammelten wir. Aber es gab nicht nur Westernohe, sondern auch Potsdam und Hannover. Basti war in Potsdam.

Im DBJR sind alle Ideen aus den unterschiedlichen BarCamps, aber auch aus bisher 4 Jahren Beteiligung über Ichmache>Politik gesammelt worden.

Am 27. und 28. September trafen wir Helsinkifahrer_innen uns das erste Mal alle gemeinsam. Sechs an der Zahl. Den Sonntag nutzten wir, um uns effektiv und effizient auf Helsinki und das kommende Kanzleramtsgespräch vorzubereiten. Da wir nicht unendlich viel Zeit zur Verfügung hatten, teilten wir uns in Zweier-Gruppen auf. Basti und ich übernahmen die Gliederung der Punkte, welche zu Inclusive Growth gehören. Wir haben die Punkte geclustert und die wichtigsten zusammengefasst. Diese stellten wir dann den anderen vor. Nach gut geführten Diskussionen und klassischen Mehrheitsentscheidungen haben wir uns für zwei Kernforderungen entschieden.

Nach einer kurzen Redevorbereitung war der Tag auch schon vorbei und die Ergebnisse ließen wir an uns vorbei ziehen bei einer typisch Berliner Currywurst und – um den Bogen zur Welt zu schlagen – mit einer vietnamesischen Nudelpfanne. Und das in Sichtweite zur Weltzeituhr.

Als diese am nächsten morgen für Berlin 9 Uhr anzeigte, waren wir aber nicht mehr am Alex, sondern einige hundert Meter Luftlinie weiter gen Südwesten vor dem Eingang des Bundeskanzleramts. Ein großer, komplett in den Boden fahrbarer Zaun empfing uns. Nach einer kurzen Passkontrolle und dem Trinktest – ist das auch wirklich Wasser in den Flaschen – ging es ab zum Regierungssitz.

Nach einer grandiosen Führung mit spektakulären Ausblicken ging es in einen Konferenzraum. Schließlich waren wir ja nicht zum Gucken sondern zum Sprechen gekommen. Wir waren da, um die Forderungen den Vertreter_innen des Kanzleramts und dem Bundesministerium des Innern (BMI) zu zeigen und sie für die Ziele der Jugend zu sensibilisieren.

Die Zeit war knapp bemessen. Schnell trugen wir möglichst viele Punkte vor. Oft entwickelten sich durch Nachfragen kurze Gespräche bzgl. der einzelnen Punkte. Basti und ich haben zur Präsentation drei kleine Plakate gewählt. Leider fehlte uns die kreative Ader der anderen Gruppen, umso lebhafter probierten wir, unsere Punkte vorzustellen. Unseren Schwerpunkt Inclusive Growth haben wir in drei Kategorien geteilt. So ist für Inclusive Growth sowohl Global Fairness, Nachhaltigkeit als auch die Steigerung von Arbeitsschutz- und Arbeitsqualitätsstandards entscheidend.

Es hat sehr viel Spaß gemacht und wir hoffen, dass die Punkte in den einzelnen Gesprächen nochmal eine Rolle spielen werden. Jetzt gilt es für uns noch einmal, die Punkte zu verdichten und auf den Jugenddialog bei der OECD-Minister_innen-Konferenz vorzubereiten.

Soweit so gut!
Basti und Bene

* Benedikt, Sebastian, Lena, Robert, Denja und Natalie fahren am Sonntag gemeinsam nach Helsinki zum Jugenddialog der OECD-Minister_innen-Konferenz. Dort vertreten sie EURE Themen, die in den #jungeThemen-BarCamps und über die Beteiligungsrunden von Ichmache>Politik gesammelt wurden. Die Ichmache>Politik-Helsinki-Gruppe hat dazu an einem Workshop in Berlin teilgenommen, eure #jungeThemen in Bundeskanzleramt gebracht und dort mit Vertreter_innen diskutiert.