JETZT ANMELDEN: DiskursWerkstatt „Jugendbeteiligung stärken“ mit angeschlossenen Qualifizierungsangeboten

Jugendbeteiligunggemeinsamweiterdenken

JETZT ANMELDEN: DiskursWerkstatt „Jugendbeteiligung stärken“ mit angeschlossenen Qualifizierungsangeboten

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„Wirksame Jugendbeteiligung braucht gute Rahmenbedingungen!“ Die Bedarfe und Erwartungen sind klar. Aber was bedeutet das konkret vor Ort? Im Rahmen der Werkstatt MitWirkung lädt der Deutsche Bundesjugendring dazu ein, gemeinsam zu diskutieren und zu konkretisieren, wie Strukturen und Akteure den Ansprüchen gerecht werden können. Im zweiten Teil der Veranstaltung bieten zudem drei Qualifizierungsangebote praktische Hilfestellungen für die Arbeit vor Ort.

» WARUM? Um Gelingbedingungen für Jugendbeteiligung greifbar zu machen und Austausch sowie Qualifizierung im Themenfeld Jugendbeteiligung zu stärken.

» FÜR WEN? Haupt- und ehrenamtliche Praktiker*innen der Jugendbeteiligung aller Ebenen sowie Verantwortliche aus Politik und Verwaltung, die Jugendbeteiligung ermöglichen (wollen).

» WANN? 27.–28. September 2018

» WO? Berlin, Wild Wedding Loft, Willdenowstraße 4, 13353 Berlin

» KOSTEN: Die Teilnahme ist kostenlos. Die Fahrtkosten werden gemäß den Reisekostenbestimmungen des DBJR erstattet. Unterkunft und Verpflegung werden gestellt.

» HINWEIS: Es ist möglich, nur an einem Teil der Veranstaltung teilzunehmen. Die Plätze für die Qualifizierungsangebote sind jedoch begrenzt und werden in erster Linie den Fachkräften angeboten, die auch an der DiskursWerkstatt teilnehen.

verlängerte Anmeldefrist:  13. September

Einladung als PDF Zur Anmeldung

 

Programm

Vorab: Mittwoch 26. September 2018 | Alte Münze, Berlin | ab 18:00 Uhr

GET-TOGETHER UND DISKUSSION | „Zuhören – Wie kann Beteiligung stärker von der Jugend ausgehen?“

Für alle, die bereits in Berlin sind und gerne mehr Zeit zum Austausch hätten. In lockerer Atmosphäre wollen wir die Idee des Zuhörens als Beteiligungsansatz erläutern und gemeinsam daran weiterspinnen. Beim gemütlichen Abendessen ist Zeit zum Kennenlernen und Wiedersehen (Ort: Café The Greens, Alte Münze, Berlin-Mitte).

 

Donnerstag, 27. September 2018 | 10:00 – 17:00 Uhr

DISKURSWERKSTATT | „Jugendbeteiligung stärken – Rahmenbedingungen“

In den bisherigen DiskursWerkstätten wurden Bedarfe und Wünsche formuliert. Gemeinsam mit Teilnehmenden aus verschiedenen Bereichen wollen wir nun die praktische Gestaltung von Rahmenbedingungen für wirksame Jugendbeteiligung konkretisieren – losgelöst von den Prozessen und Herausforderungen vor Ort, aber mit Ergebnissen, die alle mitnehmen können. Aspekte von guter Jugendbeteiligung werden vorgestellt und in Arbeitsgruppen diskutiert. Akteure, die (gemeinsam) konkret Jugendbeteiligung gestalten (wollen), können hier – mit etwas Abstand zu den eigenen Strukturen – Ansprüche und Rahmenbedingungen reflektieren und weiterentwickeln.

 

Donnerstag, 27. September 2018 | 18:00 – 20:00 Uhr
Freitag, 28. September 2018 | 9:00 – 16:30 Uhr

QUALIFIZIERUNGSANGEBOTE | „Jugendbeteiligung stärken – praktische Hilfestellungen“

Im zweiten Teil der Veranstaltung widmen wir uns verschiedenen Ansätzen für die Praxis. Um die Gestaltung von Beteiligungsaktivitäten zu unterstützen, bieten wir Trainings zu konkreten Aspekten an. Dabei geht es um konkrete Hilfestellungen für niedrigschwellige Kommunikation, barrierearmes Moderieren und die Weiterbildung für kommunale Beteiligungsprozesse. Je nach Interesse kann aus diesen drei Angeboten das passende Thema gewählt werden. Die Trainings starten am 27.9. um 18:00 Uhr. Gegen 19:30 Uhr kann der Tag bei einem gemeinsamen Abendessen entspannt ausklingen. Am 28.9. geht es um 9:30 Uhr weiter. Ende der Veranstaltungen ist um 16:30 Uhr.

Zur Wahl stehen die folgenden drei Qualifizierungsangebote:

» EINSTIEG IN EINFACHE UND LEICHTE SPRACHE

Jugendbeteiligung bedeutet immer, dass viele Informationen vermittelt werden müssen. Informationen darüber worum es geht – wie es funktioniert – was passiert – was der politische und thematische Kontext ist… Aber wie können wir verständliche Texte schreiben, ohne zu oberflächlich zu werden? Und was ist eigentlich verständlich?

Bei diesem Training lernen die Teilnehmenden die Grundsätze und Regeln der „Leichten Sprache“ sowie der „Einfachen Sprache“ kennen und versuchen diese anhand von Beispielen umzusetzen. Der Praxistest findet noch im Training statt, wenn eine Expertin der Leichten Sprache direkt Rückmeldungen gibt. Die ausgebildete Prüferin der Leichten Sprache kann den Teilnehmenden verdeutlichen, was wichtige Bestandteile der Leichten Sprache sind und was noch verbessert werden muss: Die Erfahrungen der Prüferin aus ihrem Alltag mit Lernschwierigkeiten sind ein weiterer wichtiger Bestandteil.

Referent*innen: Shpresa Matoshi und Thorsten Lotze, Büro für Leichte Sprache und Barrierefreiheit in Osnabrück

» BARRIEREARM MODERIEREN IN BETEILIGUNGSPROZESSEN

In den meisten Beteiligungsprozessen kommt man nicht an ihnen vorbei: Sitzungen, Kongresse, Workshops, Zukunftswerkstätten, Gesprächsrunden… Sie alle benötigen eine durchdachte und gut vorbereitete Moderation. In diesem Qualifizierungsangebot stellen wir uns gemeinsam der Frage, welche Chancen und Hindernissen in der Moderation liegen. Darüber hinaus möchten wir uns Methoden ansehen und überlegen, wie diese verändert werden können, um einer möglichst großen Gruppe von jungen Menschen die Beteiligung zu ermöglichen.

Im Mittelpunkt dieses Trainings steht eine Reflexion über die Niedrigschwelligkeit eigener Beteiligungsprozesse und Angebote sowie die Auseinandersetzung mit dem Begriff der Barrierefreiheit. Es werden konkrete Werkzeuge vorgestellt und direkt ausprobiert.

Referent*innen: Friederike Frank und Fabian Wanisch vom stuhlkreis_revolte – Kollektiv für emanzipatorische Bildungsarbeit und Prozessbegleitung. In dem Kollektiv haben sich 14 freiberufliche Trainer*innen zusammengefunden, welche innerhalb ihrer maßgeschneiderten Seminare die Ein- und Ausschlüsse ihrer Bildungsangebote immer wieder hinterfragen und sich für selbstbestimmte Bildung aller Menschen einsetzen.

» KOMMUNALE MITWIRKUNG JUNGER MENSCHEN KOOPERATIV GESTALTEN

Seit einiger Zeit bietet die Stadt Wolfsburg einen Lehrgang für „Partizipationsbegleiter*innen“ aus Jugendarbeit und Verwaltung an. Dort wird das nötige Handwerkszeug vermittelt, um Jugendliche zu motivieren und Beteiligung zu ermöglichen.

In diesem Training erfahren die Teilnehmnden unter anderem, wie in einem kooperativen Prozess – unter Einbeziehung von jungen Menschen, Jugendarbeiter*innen, Kommunalpolitik, Verwaltung, Schulen, Vereinen/Verbänden und anderen Akteuren der Jugendarbeit – örtliche Themen und Ansätze für eine aktive, praktische Jugendbeteiligung entwickelt werden können. Es handelt sich um ein seit Jahren weiterentwickeltes und erfolgreiches Modell für Städte und Gemeinden (vor allem auch im ländlichen Raum) und stadtteilorientierte Projekte in größeren Kommunen. Im Workshop werden die Methoden und Arbeitsformen vorgestellt und teilweise ausprobiert. Dabei werden Tipps und Anregungen gegeben, aber auch Veränderungsideen und Alternativansätze der Teilnehmenden gesammelt und besprochen. Die dafür erfolgreich getesteten Arbeitsmaterialien und Ablaufvorschläge können nach dem Workshop mitgenommen und gerne genutzt werden. Ein besonderes Augenmerk wird dabei darauf gerichtet, wie Akteure aus Verwaltung und Politik ihrer Verantwortung in Partizipationsprozessen gerecht werden können und wie nachhaltige Beteiligungsstrukturen gestärkt werden können.

Referent: Uwe Helmes, Stellwerk Zukunft gGmbH, Vechta, ist Trainer für die Ausbildung von Moderator*innen für Kinder- und Jugendpartizipation und begleitet seit 2001 als externer Berater Städte und Gemeinden bei der praktischen Ausgestaltung von Partizipation und kommunaler Jugendarbeit.

HINTERGRUND: Die Workshopreihe „DiskursWerkstatt – Jugendbeteiligung gemeinsam weiterdenken“

Die Workshopreihe hat das Ziel, mit verschiedenen Akteuren konkrete Aspekte im Themenfeld Jugendbeteiligung zu diskutieren und dabei den Fokus auf die Umsetzung bzw. die Weiterentwicklung von Jugendbeteiligung zu legen. Denn Jugendbeteiligung wird immer selbstverständlicher, aber dadurch noch nicht besser. Junge Menschen haben viele Forderungen dazu, wie Jugendbeteiligung verbessert werden soll (mitwirkung.dbjr.de/junge-themen/beteiligung).

Übersicht über die bisherigen DiskursWerkstätten

  • November 2017: „Die Macht der Worte – Jugendbeteiligung braucht verständliche Texte!“ (Workshop für Praktiker_innen der Jugendbeteiligung, Fokus: Training für Einfache Sprache).
  • November 2017: „Wo stehen wir? Jugendverbände und Partizipation“ (Workshop für Multiplikator_innen aus Jugendverbänden und -ringen, Fokus: Partizipation als Selbstverständnis und Vielfalt in der Praxis).
  • Mai 2018: „Vielfalt und Zukunft von Jugendbeteiligung“ (Workshop für Praktiker_innen der Jugendbeteiligung, Fokus: Herausforderungen und Visionen).
  • Juni 2018: „Zuhören statt fragen – Beteiligung von den jungen Menschen aus“ (Workshop für Praktiker_innen der Jugendbeteiligung, Fokus: Beteiligung von den jungen Menschen aus denken und gestalten).

Reisekostenregelungen des DBJR (Kurzfassung)

Anreise mit der Bahn

  • Die Erstattung der Fahrtkosten erfolgt grundsätzlich auf Grundlage des Tarifs der Deutschen Bahn AG, 2. Klasse. Nutzt – sofern möglich – bitte BahnCard und/oder Sparpreise.
  • Wir erstatten keine Fahrtkosten, wenn eine kostenlose Beförderungsmöglichkeit zur Verfügung steht oder dienstlich bzw. privat beschaffene Fahrkarten (Netz- oder Zeitkarten, Jobtickets) verwendet werden können. Auch Zeitkarten, die teurer sind als die benötigten Fahrten zum und von Veranstaltungsort, wie beispielsweise Tageskarten, erstatten wir nicht. Reisende haben keinen Anspruch auf eine anteilige Erstattung anderer privater Fahrausweise (z.B. Jobticket).
  • Teilnehmende, die mit privater BahnCard 100 reisen, bekommen den Fahrpreis auf Basis der BahnCard 50, 2. Klasse abzüglich eines nutzbaren Großkundenrabattes erstattet.

Anreise mit Bus / Straßenbahn

  • Die Tickets werden in der entstandenen Höhe erstattet (einfache Fahrt, keine Tagestickets).

Anreise mit dem PKW

  • Kosten für die Nutzung des privaten PKW können nur in begründeten Ausnahmefällen und nach vorheriger Rücksprache mit der Geschäftsstelle des DBJR erstattet werden. Setzt euch dafür bitte mit uns in Verbindung.
  • Die Höhe der Erstattung erfolgt auf der Grundlage § 5 Absatz 2 BRKG (0,30 € / km). In allen anderen Fällen der Nutzung eines privaten PKW erfolgt die Erstattung auf der Grundlage der Tarife der Deutschen Bahn AG, 2. Klasse BahnCard 50 und Berücksichtigung eines möglichen Großkundenrabattes. Die Erstattung ist auf maximal 130,00 € begrenzt.
  • Es wird an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass bei Benutzung eines Kraftfahrzeuges eine Sachschadenshaftung durch den DBJR nicht gegeben ist.

Anreise mit dem Flugzeug

  • Flugkosten können nur bei vorliegen triftiger Gründe und nach Entscheidung durch die Geschäftsführung erstattet werden. Triftige Gründe können dringende dienstliche Anschlusstermine sein. Ausschließlich wirtschaftliche Gründe (z. B. Flugticket ist günstiger als das Bahnticket) gelten nicht. Setzt euch dafür bitte mit uns in Verbindung.
  • Bei Flügen ohne Genehmigung durch die Geschäftsführung erfolgt die Erstattung auf der Grundlage der Tarife der Deutschen Bahn AG, 2. Klasse unter Nutzung der BahnCard 50, höchstens jedoch in Höhe der tatsächlich entstandenen Kosten.